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8. Bildungspolitik: Die Schule im Dorf lassen!

Schultafel_klein-300x207Der Spielraum der Kommunen, Einfluss auf die Bildungspolitik zu nehmen, ist äußerst gering. Städte und Gemeinden stellen vielmehr lediglich die Örtlichkeiten bereit, die sie auch unterhalten müssen. Angesichts leerer Kassen stellt uns diese Aufgabe vor zum Teil kaum zu lösende Probleme. Trotzdem muss alles daran gesetzt werden, den Schulstandort Stadt Wadern attraktiv zu halten und das umfassende, heute verfügbare Angebot aufrecht zu erhalten und bedarfsgerecht auszubauen. Die Ortsnähe zu erhalten und die Kooperation der einzelnen Schulen untereinander zu fördern, muss das Bestreben der Kommune sein.

Lernen fürs Leben: Moderne und vernetzte Schulen

  • Die aktuellen Schulstandorte müssen gesichert werden, auch wenn die Schülerzahlen zurückgehen. Dabei muss zwingend der Sanierungsstau in den Schulen der Stadt abgebaut werden.
  • Die gute Versorgung mit Kinderkrippenplätzen und im Bereich der Ganztagsschule muss erhalten und ausbaut werden. Sie ist ein Standortvorteil der Stadt Wadern.
  • Die Vernetzung der Schulen der Stadt Wadern muss in Hinblick auf eine größere Durchlässigkeit der verschiedenen Schulformen, aber auch mit Blick auf denkbare Kooperationsmodelle gestärkt werden. Hier sollen auch die Träger der Erwachsenenbildung miteinbezogen werden. Um eine umfassende Koordination zu gewährleisten, soll eine Bildungs- und Kulturstiftung ins Leben gerufen werden, die im Bereich Bildung und Kultur den Austausch der Akteure untereinander forciert.
  • Die Einrichtung eines Schülerforschungszentrums in Wadern soll dazu beitragen, bei Schülerinnen und Schülern das Interesse und die Begeisterung für die Wissenschaften zu fördern.
  • Der Austausch zwischen den weiterführenden Schulen am Ort und den Ausbildungsbetrieben sowie potenziellen künftigen Arbeitgebern soll gefördert werden, um Schul- und Arbeitswelt enger aneinander heranzuführen und Jugendlichen Berufsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten in ihrer Stadt aufzuzeigen.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen Street- und Schoolworker soll gewährleisten, dass aufsuchende Jugendarbeit möglichst umfassend und koordiniert und an allen Orten stattfindet.

Foto: © S. Hofschlaeger/PIXELIO.DE